Hotelgruppe Savoy Signature auf Madeira
Savoy Signature klingt zunächst nach weißen Handschuhen und Tee um fünf. Das Royal Savoy beherrscht diesen Auftritt tatsächlich ziemlich gut. Aber wer die sechs Hotels der Gruppe über einen Kamm schert, verpasst das Interessante: Zwischen Funchals Uferpromenade und Calhetas Sandstrand liegen ganz verschiedene Vorstellungen davon, wie ein Urlaub auf Madeira aussehen kann.
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Vom ehemaligen Savoy zur heutigen Hotelgruppe
Der Name Savoy gehört seit dem frühen 20. Jahrhundert zur Hotelgeschichte Funchals. Das ursprüngliche Haus empfing Gäste aus ganz Europa und wurde über die Jahrzehnte zu einer bekannten Adresse der Insel. Der heutige Savoy Palace ist allerdings kein renoviertes Hotel von damals: Das alte Savoy das ich damals Anfang der 2000er fotografierte, wurde abgerissen, und das geplante Nachfolgeprojekt kam zunächst nicht recht voran.
2015 übernahm die madeirensische AFA-Gruppe die Savoy-Gesellschaft samt Royal Savoy, dem damaligen Gardens und dem noch unfertigen Palace-Projekt. Hinter AFA steht der aus Calheta stammende Unternehmer Avelino Farinha, dessen Unternehmensgruppe aus dem Baugeschäft gewachsen ist. Mit Calheta Beach und dem 2015 eröffneten Saccharum kamen die Häuser im Westen der Insel zur Savoy-Kollektion hinzu. Aus der traditionsreichen Adresse in Funchal wurde so eine Hotelgruppe mit deutlich unterschiedlichen Konzepten.
2019 eröffnete das Savoy Palace auf dem Gelände des alten Savoy. Seine geschwungene Fassade und die von Nini Andrade Silva gestalteten Innenräume sind ein selbstbewusster neuer Auftritt in der Stadt. Eine leise Verbindung zur Vergangenheit gibt es trotzdem: In den Gärten stehen auch alte Bäume, die vom früheren Savoy dorthin versetzt wurden. Das ist mir als Fotograf fast lieber als eine bloße Messingtafel mit „Tradition seit …“.
Später kamen das lockere NEXT und The Reserve hinzu. Letzteres eröffnete 2024 als Boutiquehotel innerhalb des Savoy Palace. Es wird als eigenes Hotel der Kollektion geführt, steht aber nicht als weiteres Gebäude neben dem Palace.
2015 übernahm die madeirensische AFA-Gruppe die Savoy-Gesellschaft samt Royal Savoy, dem damaligen Gardens und dem noch unfertigen Palace-Projekt. Hinter AFA steht der aus Calheta stammende Unternehmer Avelino Farinha, dessen Unternehmensgruppe aus dem Baugeschäft gewachsen ist. Mit Calheta Beach und dem 2015 eröffneten Saccharum kamen die Häuser im Westen der Insel zur Savoy-Kollektion hinzu. Aus der traditionsreichen Adresse in Funchal wurde so eine Hotelgruppe mit deutlich unterschiedlichen Konzepten.
2019 eröffnete das Savoy Palace auf dem Gelände des alten Savoy. Seine geschwungene Fassade und die von Nini Andrade Silva gestalteten Innenräume sind ein selbstbewusster neuer Auftritt in der Stadt. Eine leise Verbindung zur Vergangenheit gibt es trotzdem: In den Gärten stehen auch alte Bäume, die vom früheren Savoy dorthin versetzt wurden. Das ist mir als Fotograf fast lieber als eine bloße Messingtafel mit „Tradition seit …“.
Später kamen das lockere NEXT und The Reserve hinzu. Letzteres eröffnete 2024 als Boutiquehotel innerhalb des Savoy Palace. Es wird als eigenes Hotel der Kollektion geführt, steht aber nicht als weiteres Gebäude neben dem Palace.
Im Funchal: vier Angebote, vier Arten von Stadturlaub
Das Royal Savoy liegt unmittelbar am Atlantik. Palmen, Meerzugang und der eher klassische Stil passen zu Gästen, die morgens die Stadt erkunden und nachmittags wieder ans Wasser möchten. Gleich in der Nachbarschaft spielt das Savoy Palace auf einer größeren Bühne: markante Architektur, Gärten, Restaurants und ein umfangreicher Spa-Bereich. Wer vom Palace aus ins Meer möchte, nutzt den Zugang über das benachbarte Royal Savoy.
The Reserve richtet sich an Gäste, die im Palace noch mehr Rückzug und persönliche Betreuung suchen. Seine 40 Suiten und eigenen Bereiche gehören zu einem gesonderten Konzept; Einrichtungen des Savoy Palace können ebenfalls genutzt werden. Das sollte man bei der Hotelsuche wissen, damit aus „sechs Hotels“ im Kopf nicht versehentlich „sechs freistehende Anlagen“ werden.
Das NEXT setzt einen anderen Akzent. Hier gehören ein entspannterer Stil, Poolpausen am Wasser und eine Dachterrasse zum Urlaubstag. Für mich zeigt sich gerade an diesen Nachbarn, wie wenig ein Gruppenname über die Stimmung eines Hotels verrät: Man kann in derselben Ecke Funchals wohnen und sich trotzdem für einen ganz anderen Aufenthalt entscheiden.
The Reserve richtet sich an Gäste, die im Palace noch mehr Rückzug und persönliche Betreuung suchen. Seine 40 Suiten und eigenen Bereiche gehören zu einem gesonderten Konzept; Einrichtungen des Savoy Palace können ebenfalls genutzt werden. Das sollte man bei der Hotelsuche wissen, damit aus „sechs Hotels“ im Kopf nicht versehentlich „sechs freistehende Anlagen“ werden.
Das NEXT setzt einen anderen Akzent. Hier gehören ein entspannterer Stil, Poolpausen am Wasser und eine Dachterrasse zum Urlaubstag. Für mich zeigt sich gerade an diesen Nachbarn, wie wenig ein Gruppenname über die Stimmung eines Hotels verrät: Man kann in derselben Ecke Funchals wohnen und sich trotzdem für einen ganz anderen Aufenthalt entscheiden.
Im Westen, in Calheta: Sand oder Zuckerrohr?
Calheta Beach macht es Familien leicht, die ihren Urlaub gern zwischen Hotel und Strand verbringen. Der Sandstrand liegt gleich vor der Tür; das Haus setzt auf ein All-inclusive-Konzept. Auf einer Insel, deren Küsten meist felsig sind, ist ein Strandtag ohne längere Anfahrt durchaus ein Argument.
Wenige Schritte weiter erzählt das Saccharum eine andere Geschichte. Wo einst eine Zuckerrohrmühle stand, greift das Designhotel Calhetas Vergangenheit mit Materialien, Formen und Namen wieder auf. Spa und Architektur spielen hier eine größere Rolle als das klassische Strandhotelgefühl. Mir gefällt an diesem Unterschied, dass Calheta auf denselben paar Küstenmetern mehr zeigt als Sonne und Meer: Die Geschichte des Zuckerrohrs steckt noch im Bild.
Wenige Schritte weiter erzählt das Saccharum eine andere Geschichte. Wo einst eine Zuckerrohrmühle stand, greift das Designhotel Calhetas Vergangenheit mit Materialien, Formen und Namen wieder auf. Spa und Architektur spielen hier eine größere Rolle als das klassische Strandhotelgefühl. Mir gefällt an diesem Unterschied, dass Calheta auf denselben paar Küstenmetern mehr zeigt als Sonne und Meer: Die Geschichte des Zuckerrohrs steckt noch im Bild.
Meine Kurzfassung für die Hotelwahl:
Royal Savoy für klassisches Wohnen direkt am Meer, Savoy Palace für einen großzügigen Stadtaufenthalt, The Reserve für mehr Rückzug im Palace und NEXT für einen lockereren Funchal-Urlaub. In Calheta stehen Familien und Strandtage beim Calheta Beach im Vordergrund; das Saccharum spricht eher Gäste an, die Design und Wellness suchen. Die Fotos der Häuser erzählen dabei mehr als jedes Gruppenlogo – sobald ich für alle sechs die passenden Motive beisammenhabe.
Zur Geschichte der Gruppe gehört auch das frühere Gardens. Es schloss am 31. August 2026. Savoy Signature kündigt für den Standort ein neues Konzept mit neuem Namen an; ein Eröffnungstermin ist noch nicht genannt.
Zur Geschichte der Gruppe gehört auch das frühere Gardens. Es schloss am 31. August 2026. Savoy Signature kündigt für den Standort ein neues Konzept mit neuem Namen an; ein Eröffnungstermin ist noch nicht genannt.
traditionsreich britischer Stil
Das Royal Savoy liegt direkt am Meer westlich des Zentrums von Funchal. Mehrere Pools, privater Zugang zum Atlantik und ein Spa verbinden den Stadturlaub mit Zeit am Wasser; die Promenade beginnt praktisch vor der Tür.
Familienfreundlich mit Sandstrand
Abseits vom Touristentrubel - ganz im Südwesten der Insel, der mit Sonnenstunden besonders verwöhnt ist, befindet sich das Hotel direkt am Meer. Ein ideales Urlaubsziel für Familien.
Designliebhaber und Wellness
Das Designresort in Calheta macht Wellness zu einem wichtigen Teil des Aufenthalts. Sein Spa bietet einen eigenen Ruhebereich und Behandlungen; für den Zugang gelten je nach Buchung unterschiedliche Bedingungen und eine Altersgrenze von 16 Jahren.
Design Architektur Wellness
Das Savoy Palace verbindet zentrale Lage in Funchal mit weitläufigen Pool- und Gartenbereichen. Sein Laurea Spa bietet Wellness im großen Maßstab; Restaurants und die Uferpromenade der Stadt liegen in der Nähe.
Rooftop-Pool Smart-Tech Co-Working-Vibe
Das NEXT by Savoy Signature liegt am Meer westlich des Funchaler Zentrums. Zugang zum Atlantik, ein Pool am Wasser und eine Dachterrasse für Erwachsene verbinden Stadtnähe mit Badepausen.
40 Suiten, eigene Rückzugsbereiche
im Westen in Calheta
im Funchal
Madeira mit eigenen Augen erleben
Als Fotograf auf Madeira will ich mit meinen Bildern und Berichten die schönen Orte der Blumeninsel Madeira aufzeigen. Auch ist mir wichtig, besondere Menschen, ausgefallene Landschaften und schöne Erlebnisse Madeira Interessierten näher bringen, die diese Insel für mich so einzigartig und liebenswert machen!
Um individuell passende Hotels, Pauschalreisen, Flüge, Golfreisen und Mietwagen rund um Madeira anbieten zu können, nutze ich das Buchungssystem meines Partners Travianet – eines renommierten deutschen Reisebüros, das wie ich auch seit 1998 im Tourismus aktiv ist. Das erfahrene und geschulte Serviceteam ist an 365 Tagen im Jahr erreichbar und bietet Reiseangebote von mehr als 120 namhaften Veranstaltern, Reedereien und weiteren Reiseanbietern. So verbinden sich meine persönliche Madeira-Erfahrung, eine umfassende Reiseauswahl und professionelle Buchungsbetreuung.
Um individuell passende Hotels, Pauschalreisen, Flüge, Golfreisen und Mietwagen rund um Madeira anbieten zu können, nutze ich das Buchungssystem meines Partners Travianet – eines renommierten deutschen Reisebüros, das wie ich auch seit 1998 im Tourismus aktiv ist. Das erfahrene und geschulte Serviceteam ist an 365 Tagen im Jahr erreichbar und bietet Reiseangebote von mehr als 120 namhaften Veranstaltern, Reedereien und weiteren Reiseanbietern. So verbinden sich meine persönliche Madeira-Erfahrung, eine umfassende Reiseauswahl und professionelle Buchungsbetreuung.
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Der Preis erhöht sich dadurch nicht.
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Eine Buchung über die auf meinen Seiten eingebundenen Angebote unterstützt zugleich meine fotografische und redaktionelle Arbeit. Für erfolgreich abgeschlossene Buchungen erhalte ich vom jeweiligen Affiliate-Partner eine Vergütung. Der jeweils angezeigte Preis wird dadurch nicht erhöht.
Jede Buchung trägt zur Entstehung weiterer unabhängiger Fotoreportagen über Madeira bei und bedeutet zugleich eine wertvolle Anerkennung meiner Arbeit.
Dafür danke ich von Herzen ❤️
Fotograf auf Madeira und Herausgeber
Stefan Kapust
www.madeira.photo
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